über mich ... fachlich

meine Qualifikation:

  • Heilpraktikerin für Psychotherapie
  • Therapeutin für Körper-Psycho-Dynamik
    (Körperpsychotherapie)

Methoden: 

  • Gesprächsführung nach Rogers
  • Biodynamische Körperpsychotherapie
  • Biodynamische Stethoskop-Massage
  • Posturale Dynamik (Deep draining)
  • Vegetotherapie
  • bioenergetische Methoden

über mich ... privat

Meine Geschichte beginnt im August 1966. Es gibt ein sehr frühes Foto, auf dem ich bereits einen sorgenvollen Blick habe. Und auch in meiner bewussten Erinnerung gibt es etwas, das meiner Kinderzeit eine Schwere gab: ich empfand meine Mutter als leidend und meinen Vater als abwesend. Ich wünschte mir nichts sehnlicher als meine Familie glücklich und lebensoffen zu erleben.

So entstand eine meiner tiefsten Prägungen. Ich befasste mich mit dem Leid und Schmerz meiner Mutter und später "der Welt". Es brauchte sehr lange, bis ich entdeckte, dass diese Beschäftigung auch eine Art "Notausgang" aus meinem eigenen Schmerz war. 
Ein Notausgang, der mich nicht wirklich ins Freie brachte, sondern durch die Hintertüre immer wieder in ähnliches Erleben zurückführte.

 

Bis ich bereit war, meinem eigenen Schmerz  zu begegnen. Und etwas von mir entdeckte, das ich echter empfand als alles, was ich bis dahin für echt gehalten hatte.



Doch zurück zu meiner Jugendzeit. Mit 16 Jahren engagierte ich mich im Tierschutz, mit 18 hörte ich auf, Fleisch zu essen. Kurz darauf begann ich ein Studium der Philosophie. Natürlich brachte mich dieses Studium keinen Schritt näher an die Antworten auf die Fragen, die ich im Herzen trug. So brach ich es bereits nach wenigen Semestern wieder ab.

 
Meine Suche nach einer heileren Welt wurde ruhiger, als Familienleben, zwei wundervolle Kinder und das eigene Heim zu einer Lebensaufgabe wurden. Aber da war etwas, das mich im Stillen weiter lesen und forschen ließ. Als meine Kinder auf dem Weg ins Erwachsenenalter waren, gab es grundlegende Veränderungen in meinem Privatleben. Das Bedürfnis, das Leben und uns Menschen tiefer zu verstehen, wurde riesengroß. So entschied ich mich für meine therapeutische Ausbildung.

 

Was ich mit Begeisterung begonnen hatte wurde anstrengend. Einerseits arbeitete ich im Rahmen meiner Ausbildung intensiv an der Aufarbeitung meiner eigenen Themen. Andererseits löste im realen Leben eine Herausforderung die andere ab. Kein Lebensbereich schien verschont zu bleiben. Ich entwickelte eine ungeheure Erschöpfung und verschiedenste körperliche Symptome. Ich erlebte, dass sich Symptome wieder verabschiedeten, wenn ich erkannte und beachtete, was mir mein Körper signalisierte. Und doch empfand ich mich im Kreisen in meinen eigenen Prägungen. Es schien, als ob die Dynamik des Lebens mir  "gerade eben"  ein paar ganz praktikable Lösungen abverlangte. Doch je mehr ich mich darum bemühte, desto weniger fand ich sie. So durfte ich intensiv an mir selbst erleben, wie sehr sich tiefe Prägungen unserem "Wollen" widersetzen. Und wieviel Druck wir durch "Wollen" auslösen.

Auf dem Höhepunkt der Erschöpfung kam etwas Neues: ich hörte auf, alles mit dem Verstand begreifen zu wollen. Ich hörte auf, zu kämpfen. Und wurde bereit, durch tiefere emotionale Schichten hindurchzutauchen. Im Vertrauen - und im Erleben -  dass unsere Welt sich von innen nach außen gestaltet.